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Die Entstehung des Harzes

 

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Im Erdaltertum (Devon-Zeit), vor etwa 400 Millionen Jahren, war ganz Mitteleuropa von einem riesigen Meer bedeckt. In diesem Meer sanken die darin lebenden Kleinlebewesen nach ihrem Absterben auf den Meeresgrund hinab und bauten im Laufe der Zeit kalkige Sedimente von mehreren Tausend Metern Dicke auf.

In der folgenden Steinkohlezeit (Karbon) wandelte sich das Meer in eine Sumpflandschaft mit riesenhaften Farnen, Schachtelhalmen und Bärlappgewächsen. Zu dieser Zeit vor etwa 300 Millionen Jahren wurden Faltengebirge emporgehoben und mit ihnen auch die Ablagerungen der einstigen Tiefsee mit nach oben gepreßt. An zwei Stellen des späteren Harzes wurden die obersten Schichten der Erdkruste von emporsteigenden feurig-flüssigen Gesteinsmassen kuppelartig nach oben gewölbt, so daß die Granitmassive des Brockens und des Ramberges entstanden. Dieses Vorläufergebirge des Harzes wurde zu einem großen Teil von der Witterung wieder abgetragen.

In der Kreidezeit versank Mitteleuropa wiederum für mehrere Millionen Jahre im Meer. Zu ihrem Ende begannen sich die im Meer versunkenen Schollen zu heben (Bruchfaltung). Im Tertiär wurde die Harzscholle weiter emporgetürmt und das Meer nach Norden zurückgedrängt. Das Bruchschollengebirge Harz war im wesentlichen in seiner heutigen Form herausgebildet.

Im Pleistozän schoben sich von Norden her mehrmals gewaltige Eismassen bis an den nördlichen Harzrand heran.

Bei der Hebung der Gebirgsscholle war diese an vielen Stellen geborsten und es bildeten sich zahlreiche Risse und Spalten. Durch Schmelzwasser wurden diese zu riesigen Flußtälern ausgewaschen.

Noch vor etwa 1000 Jahren war fast das gesamte Harzgebiet mit einem undurchdringlichen Urwald bedeckt und das Gebirge beinahe menschenleer.

 

H o m eDer Harz - Zahlen und FaktenDie Geschichte des Harzes


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